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Studie: Wie können Fernerkundungsdaten für ein modernes Waldmonitoring genutzt werden?

12.01.2026

Der Wald in Deutschland verändert sich rasant: Hitze, Dürre, Schädlinge und Sturmereignisse wirken sich zunehmend auf Vitalität, Struktur und Funktionen der Wälder aus. Das heutige Waldmonitoring allein kann diese Veränderungen jedoch nicht immer zeitnah und flächendeckend abbilden.

Die im Auftrag des Wissenschaftlichen Beirats für Natürlichen Klimaschutz (WBNK) erstellte Machbarkeitsstudie zeigt, wie Fernerkundungsdaten aus Satelliten-, Luftbild- und weiteren Erfassungssystemen das bestehende Waldmonitoring sinnvoll ergänzen können. Durch ihre hohe zeitliche Auflösung und ihre flächendeckende Verfügbarkeit lassen sich Veränderungen und Schäden im Wald sowie die möglichen Ursachen dafür früher erkennen. So können Verantwortliche schneller und noch fundierter handeln.

Die Studie analysiert bestehende Waldbeobachtungssysteme in Deutschland und zeigt Wege auf, wie fernerkundungsbasierte Daten mit bodengebundenen Inventuren und Erhebungen zu einem integrierten, modernen Waldmonitoringsystem zusammengeführt werden können. Voraussetzung dafür sind ein verbesserter Zugang zu vorhandenen Daten, ihre Harmonisierung sowie eine bundesweite Zusammenarbeit.

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